Berlin – Ich war (auch mal) da!

Die letzten August-Tage habe ich in Berlin verbracht. Gereist bin ich alleine und genächtigt habe ich per Couchsurfing. Bei dem Versuch mir mit einem paar Schuh möglichst viel anzusehen habe ich mir eine sehr nervige Blase am kleinen Zeh gelaufen.  Gelohnt hat sich das bisschen Hornhaut definitiv. Doch zu Hause angekommen stand ich bald vor der Frage: Wo fange ich an? Was lasse ich aus?

Dann habe ich beschlossen: Ich mache keinen Beitrag, in dem ich versuche alles unter einen Hut zu bekommen. Ich kann keine 5 Tage und fast 1.000 Fotos auf einen Blogeintrag kürzen, den dann auch noch jemand freiwillig liest. Lange Blogeinträge lese ich selbst nur solche, die mich wirklich interessieren und die einen roten Faden haben. Bei so einem Sammeleintrag würde ich zu viel von den einzelnen Erlebnissen verschenken.

Deshalb habe ich mir überlegt: Ich geh es langsam an. Schreibe über Ort für Ort, oder Eindruck für Eindruck. So wie es eben gerade passt. Dafür kann ich all die schönen Fotos herzeigen und sie kommen auch noch zur Geltung und stehlen sich nicht gegenseitig die Show.

Aber einen kurzen Überblick möchte ich hier dennoch geben, denn später werde ich alles verlinken. smile

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Tag 1

  • Angereist bin ich per Bus ab München von Montag Abend auf Dienstag früh.
  • Übernachtet habe ich via Couchsurfing.
  • Am ersten Tag habe ich fast 10 km zu Fuß zurück gelegt, um mir in der Innenstadt die Museumsinsel und den Berliner Dom anzusehen.
  • Vorbei gekommen bin ich bei einigen Parks, Graffitis und interessanten Gebäuden.

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Tag 2

  • Während ich Tags zuvor den Berliner Dom von Außen besichtigt habe, schaute ich mir diesen nun von innen an. Ich war durchaus begeistert und konnte auch ein fancy Panorama-Foto machen!
  • Außerdem fanierte ich ein wenig mehr durch die Innenstadt und besichtigte auch das Brandenburger Tor, das Reichstagsgebäude mit dem Platz der Republick, den Alexanderplatz und die Hackeschen Höfe.
  • Am frühen Abend bin ich doch noch den Fernsehturm hochgefahren. War okay.
Selbstportrait - Chinesicher "Garten des wiedergewonnenen Mondes

Ich in Berlin im chinesischen „Garten des wiedergewonnenen Mondes“

Tag 3

  • Gleich am Vormittag habe ich meine (Welt-)Reise zu den „Gärten der Welt“ angetreten. Unterwegs war ich gute 1,5 Stunden, aber es hat sich so gelohnt!
  • Danach ging es zur East Side Gallery. Schade fand ich die vielen Tags, die die Kunstwerke meiner Meinung nach kaputt machen. Aber das ist halt auch Teil von Urban Art..
  • Im asisi Panorama Museum bestaunte ich eine riesige Panorama-Installation, die ein Gefühl für das Leben mit der Mauer vermitteln sollte.
  • Vom Mauer-Museum, welches ich anschließend besucht habe, war ich nicht sehr begeistert. Es hatte zwar viele sehr interessante Informationen, aber irgendwie wirkte es, als hätte jemand versucht jede freie Fläche deckenhoch zu füllen. Manches kam sogar doppelt vor. Es war erdrückend.
  • Abends wollte ich am Street Food Thursday in Markthalle 9 essen. Mir war es dort allerdings viel zu voll.
  • In Begleitung Berliner Couchsurfer habe ich denn Berlin Kreuzberg ein wenig kennengelernt.
  • Anschließend ging es in den Klunkerkranich mit Blick über Berlin. Sehr cool!
Ups. Verloren. Naja, dann nochmal!

Ups. Verloren. Naja, dann nochmal!

Tag 4

  • Zunächst habe ich das Holocaust Mahnmal besucht. Ich war ein wenig schockiert davon, wie manche Touristen dieses Denkmal mit einer Fotoshooting-Location verwechselten und sich lächelnd darauf tanzend räkelten..
  • An diesem Tag habe ich es endlich geschafft Postkarten zu schreiben und zu verschicken. Irgendwie sind sie allerdings bis heute noch nicht angekommen sad
  • Besonders cool fand ich das Game Science Center. Meine absolute Empfehlung!
  • Ein paar beeindruckende Urban Art-Wandgemälde habe ich an diesem Tag ebenfalls entdeckt.
  • Abends ging es mit meinem Couchsurfing-Host nach Spandau zum Weinfest. Ich habe einen Wein gefunden, der mir schmeckt! Yeah wink
Bald geht's wieder zurück. Aber erstmal noch voll aufdrehen!

Bald geht’s wieder zurück. Aber erstmal noch voll aufdrehen!

Tag 5

  • Morgenstund hat Gold im Mund sagte ich mir an diesem Tag und bin kurzerhand Frühs zum Wannsee gefahren. Mit der Fähre ging es dann zur anderen Ufer-Seite.
  • Dort habe ich die Natur bei einem kleinen Humpel-Spaziergang (meine Blase tat schon sehr weh) genossen und ein verfallenes Haus entdeckt.
  • Weiter ging es. Das Tempelhofer Feld beeindruckte mich mit seiner Weite. Auch das alte Flughafengebäude konnte fotografisch überzeugen.
  • Zum Abschluss machte ich noch einen Zwischenhalt im botanischen Garten.

Am Sonntag hieß dann schon wieder, viel zu früh: Abschied nehmen.

 

Was interessiert dich besonders?

Melanie

Farben, die sich zu Bildern fügen - das ist meine Leidschaft. Illustration, Malerei oder Fotografie, aber auch die Natur, Bücher und Tee gehören zu den Dingen, die mich bewegen.

3 Comments

  1. Oh die Gärten der Welt sind so wundervoll…nur soooo weit weg von dem Bezirk, in dem ich lebe, daher war ich leider auch erst ein einziges Mal da

  2. da freu ich mich ja schon sehr auf die nachfolgenden bilder. einiges davon durfte ich im mai ja auch bestaunen, wenn auch in wesentlich kompakterer form, da ich nur 2 tage zur verfügung hatte und 2 tage den lost places gewidmet waren :) die aufteilung finde ich übrigens gut. einen beitrag ganz lange zu machen, lässt die einzelnen details darin untergehen und das wäre doch definitiv schade drum!!

  3. Hallo Melanie, da hast du ja ein tolles Programm gehabt in Berlin. Wir waren Anfang August da und haben uns auch überlegt, unsere 3 Tage aufzuteilen, statt sie in einen Bericht zu quetschen. Das erste, was nun festgehalten wurde, waren die Kulinarischen Ausflüge :-D
    Wenn Du magst, schau mal vorbei.
    http://aktiv-durch-das-leben.de/berlin-kulinarische-geheim-tipps/
    Interessieren würde uns vor allem das Tempelhofer Feld. Das haben wir nämlich nicht geschafft.
    Liebe Grüße
    Anita und Claudia

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