Ich habe mich der Blogparade „#NoMonologue“ 1 angeschlossen, weil ich die Themen sehr ansprechend und den Austausch spannend finde. Aufmerksam geworden bin ich darauf übrigens bei Christiane, die oft nachdenklichere Posts verfasst, welche ich gerne lese. Das aktuelle Thema lautet „Glück“ – um genau zu sein: „Was macht mich glücklich?

Genau genommen ist es keine einfache Frage. Nicht umsonst haben sich schon viele Philosophen und Wissenschaftler den Kopf darüber zerbrochen, was Glück eigentlich ist und warum manche Menschen glücklich sind und andere unglücklich.

Das Glück beruht oft nur auf dem Entschluss, glücklich zu sein. Lawrence George Durell, brit. Schriftsteller, 1912-1990
Dass diese Frage nicht leicht zu beantworten ist, liegt sicherlich auch daran: Glück ist subjektiv. Ob man glücklich ist hängt maßgeblich von der eigenen Wahrnehmung ab und die ist ja bekanntlich bei jedem anders. Für manche sind es gemeinsame Abende mit Familie oder Freunde, andere wenn sie in der Natur sind und wiederum andere messen ihr Glück an ihren neuesten Produkten.

Wann bin ich glücklich?

Was macht mich glücklich?

Was macht mich glücklich?

Das sind die kleinen und die großen Momente. Vom scheinbaren Mauerblümchen bis zum emotionalen Urknall ist da alles dabei. Großes Kino sind hier gemeinsame Abende mit Freunden, Ausflüge mit meinem Freund oder das Zeichnen und Malen. Ich bin glücklich, wenn ich eine schöne Begegnung mit fremden Menschen mache, ganz nebenbei. Ich bin Glücklich wenn die Tautropfen auf den Pflanzen das Sonnenlicht so wunderschön brechen. Ich bin glücklich, wenn ich gute Musik höre. Gutes Essen macht mich glücklich, vor allem wenn es selbst gekocht ist. Ich bin glücklich, wenn ich mit den Katern am Sofa gammel und einer auf mir einschläft.

Ganz so einfach ist das aber auch bei mir nicht mit dem Glück. Mir ging es in meiner Jugend lange Zeit nicht gut – ich war wirklich sehr unglücklich mit mir und meinem Leben. Gerade sowas prägt sich sehr ein und das merke ich daran, dass ich oft pessimistischer und gestresster bin als es eigentlich meiner Natur entspricht. Deshalb versuche ich besonders bewusst auf die vielen kleine Dinge zu achten, die mich glücklich machen. Gott sei Dank bin ich sehr sehr leicht zu begeistern, weshalb mir das eigentlich nicht schwer fällt. Ich muss da nur daran denken, dass ich im Kino eigentlich immer (fast) jede Filmvorschau prinzipiell „total sehenswert“ finde und mein Freund mich damit schon aufzieht.

Glücklich sein heißt nicht, das Beste von allem zu haben, sondern das Beste aus allem zu machen.Unbekannt

Das Zitat oben zeigt eine Lebenseinstellung, die ich leben möchte. Das ist nicht leicht, wenn man schnell „grantig“ 2 wird – aber man arbeitet ja nicht umsonst an sich! smile

Übrigens hoffe ich, dass man merkt, dass ich an den Bildern für diesen Beitrag wirklich Spaß hatte. Sie sind bei weitem nicht perfekt, aber dieser Perfektionismus hindert mich manchmal, glücklich mit dem zu sein was ich mache. Also versuche ich ihn so oft wie möglich abzuschalten und den bösen Gedanken keinen Raum zu geben bigsmile

Auf der Suche nach dem Glück

Auf der Suche nach dem Glück

Auf der Suche nach dem Glück: Muss es das goldene Kleeblatt sein?

Ich habe das Gefühl, dass gerade in unserer Gesellschaft die „Suche nach dem Glück“ eine große Rolle spielt und oft auch bewusst thematisiert wird. Die Suche nach dem Glück wird verbunden mit: beruflichem Erfolg – der Freihheit das zu tun, was man am Liebsten mag. Man spricht vom „Glück in der Liebe“. Oder von der großen Reise in’s neue Land, in eine glückliche Zukunft. Die Werbung spricht vom Glück. das man kaufen kann. Dabei ist das Glück nicht nur durch Werbung kaufbar, sondern auch in Form von Weltreisen, tollen Apps, den neuesten Diätprogrammen, usw.

Hunger nach Glück?

Hunger nach Glück?

Es ist eine Gesellschaft, mit einem scheinbar unstillbaren Hunger nach Glück. Dabei wird dieses Glücklichsein oft an äußeren Dingen fest gemacht. Dinge, die man nicht immer beeinflussen kann.

Aber ist Glücklichsein wirklich etwas, das man nicht in der Hand hat? Ist Glück eine Ware, die man häufen kann und von der man auch „zu viel“ haben kann? 

no_monologue

“Die Blogparade “No Monologue” soll uns Bloggern die Möglichkeit geben gemeinsam über ein Thema zu schreiben, das viel Diskussionsfläche bietet und zu welchem jeder seine eigene Meinung bilden kann. Denn jeder hat doch meist eine andere Meinung zu bestimmten Themen und anstatt wie in einem “Monolog” nur für sich zu sprechen, kann man anschließend auch die Meinung seiner Mitbloggern nachlesen.”
Vita von Vita

Die Beiträge der Anderen:

05.06 Vita

 

  1. Mehr Informationen am Beitragsende
  2. übel gelaunt, unmutig

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