Ich lerne das Nähen mit der Nähmaschine

Obwohl es mir nie wirklich beigebracht wurde, habe ich mich in den letzten Wochen mit mit der Nähmaschine befasst und so eine Handytasche genäht, die mir gefällt und auf die ich auch ein wenig stolz bin. Den Schnitt habe ich mir selbst überlegt.

Nähen habe ich bisher nicht zu meinen Talenten gezählt. In der Schule habe ich nur bis zur vierten Klasse Nähen gehabt und alle mein Wissen beschränkte sich daher auf traditionelles Nähen mit Faden und Nadel. Vorstich, Rückstich und Knopf-Annähen.

Warum eigentlich eine Handytasche?

Das hat vorrangig pragmatische Gründe. Handytaschen sind klein und brauchen wenig Stoff, was sie in der Produktion relativ preiswert macht.

Außerdem bin ich schon länger nicht mehr zufrieden gewesen mit meinen Silikon-Hüllen. Ich mochte weder die Haptik noch die Optik.

Meine Versuche

Insgesamt habe ich ja vier Handytaschen genäht, bis ich dann bei der vierten den eigentlichen Stoff verwendet habe. Die erste war noch eine ganz klassische ohne Visitenkarten-Fach.

Doch schnell wurde mir klar, dass ich ein Visitenkarten-Fach möchte. Außerdem eine Schlaufe, um das Handy schnell aus der Tasche ziehen zu können (ganz praktisch wenn man dazu tendiert, die Taschen eher eng zu nähen).

Eine DIY-Anleitung gibt es (noch?) nicht …

Handytasche nähen

Eigentlich hatte ich überlegt eine kleine DIY-Anleitung zum Nähen von Handytaschen zu machen. Schnell musste ich erkennen, dass ich dafür leider zu ungeduldig bin. Ich habe ständig vergessen die Zwischenschritte festzuhalten.

Würde überhaupt Interesse an einer solchen Anleitung bestehen? smile Falls ja würde ich der Anleitung nämlich noch eine Chance geben!

Meine Nähmaschine

Vor etwa einem Jahr habe ich dann eine alte Nähmaschine geschenkt bekommen, doch mein Interesse war erstmal gering. Der Faden ist immer gerissen und daher dachte ich, dass „das alte Teil“ kaputt sei. Dass man den Stoff nicht ziehen muss, sondern die Nähmaschine das erledigt habe ich erst später erfahren.

Diese Nähmaschine stammt aus den 60ern

Diese Nähmaschine stammt aus den 60ern

Meine Nähmaschine ist die Singer Starlet. Vor Kurzem hat mein Freund anhand der Produktionsnummer herausgefunden, dass die Nähmaschine wohl aus den 60ern stammt. Sie kann einen geraden Stich und einen ZickZack-Stich und ein bisschen was dazwischen (sieht dann aus wie leichte Wellen).

Sobald meine Prüfungen vorbei sind und ich ein bisschen Zeit habe möchte ich nicht nur wieder mehr Malen, sondern auch ein paar größere Dinge nähen. Da bin ich schon jetzt ein wenig aufgeregt *g*

Dieser Beitrag wurde am 20. Mai 2017 um 15:38 aktualisiert

Melanie

Farben, die sich zu Bildern fügen - das ist meine Leidschaft. Illustration, Malerei oder Fotografie, aber auch die Natur, Bücher und Tee gehören zu den Dingen, die mich bewegen.

4 Comments

  1. Nähen <3

    Hab das auch für mich entdeckt.
    Näh aber noch per Hand. Nähmaschine wird aber kommen.
    Mit der Maschine mach ich mich dann auch an eine Handytasche, deren Prototyp ich gerade bastel.
    Die Zeit bis dahin überbrücke ich gerade mit einem Möppchen für Stifte. Wo ich erstmal am Rumdenken bin wegen dem Reißverschluss XD

    • Ja diese Nähmaschinen sind auch nicht gerade billig. Ich bin ziemlich froh eine geschenkt bekommen zu haben! :)

      Viel Spaß und viel Erfolg mit der Handytasche! (Stell sie doch irgendwann vor?^^)

      Stiftemäppchen hätten mich auch interessiert. Aber ich hab aktuell gar keine Reisverschlüsse und müsste mir da auch erstmal mehr Gedanken über das „was, wo, wie“ machen :D

  2. Hallo, ja aber so teuer sind die auch nicht. Für 100-150€ bekommt man ordentliche mechanische Haushaltsnähmaschinen. Wenn man eine gebraucht bekommt, natürlich noch besser.
    Schönen Sommer
    Klaus

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