Zeit.los – warum viel passiert und wenig zurück bleibt

Es sind die seltenen Momente, die wirklich kostbar erscheinen. Jene Tage, die man wenigen aber dafür unso freudvolleren Tätigkeiten widmet. Lesen, Malen, Freunde treffen, Wandern, Fotografieren, anregende Gespräche. Im Dreieck hüpfen. Lachen. Was für jeden kostbar ist – das ist so individuell wie der Geschmack vom Salz der Tränen, die als Kind geweint wurden, wenn ein schöner Tag zu Ende ging und man noch nicht bereit war zu gehen.

Wind lässt die Bäume tanzen

Es zieht ein Rauschen über das Land. Auf offenem Feld nimmt es Fahrt auf, um sich dann an den Bäumen vorbei zu schlängeln, mit dem Laub zu spielen. Es treibt die Wolken an, die so dick und schwer am Himmel hängen: „Los, ihr Schafe, zieht über das Land!“ Da stürmen sie dahin. So wie die Wolken laufen, so wie der Wind peitscht – so ist das Treiben in den Städten. Die Schafe rauschen in die Arbeit und das was von ihnen nach einem langen Tag übrig ist, das flitzt wieder heim.