Vegetarismus – Fleischkonsum: ja/nein?

Vegetarismus – die Entscheidung zum teilweisen oder auch kompletten Verzicht auf tierische Produkte – ist ein sehr spannendes, aber in Diskussionsrunden häufig anstrengendes Thema. Nicht selten bilden sich mehrere Lager deren Fronten sich verhärten. Sturheit trifft auf Sturheit. Und das eigentliche Problem kommt erst gar nicht zur Ansprache. Das ist mehr als einfach nur „schade“.

Respekt vor dem, was auf dem Teller liegt – das ist für mich mittlerweile am Bedeutendsten. Wenn irgendwo eine Bestellung falsch zugeordnet wird und ich plötzlich vor einer Portion Fleisch sitze, freue ich mich zwar nicht und werde den Kellner über seinen Irrtum aufklären – aber mir ist die Vorstellung, dass die Portion dann einfach weggeworfen wird so zuwider, dass ich den Teller trotzdem esse. Mir ist es bei Diskussionen über das Thema Ernährung immer wichtig klar zu machen, dass Nahrung nicht im Reagenzglas produziert wird – quasi aus „Luft und ein bisschen Spucke“.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele – gebildete !! – Menschen es geschafft haben erfolgreich zu verdrängen wie Fleisch produziert wird. Bei Unterhaltungen über Schlachthöfe/Fleischverarbeitung wird dann die Nase gerümpft und laut „igitt und bäh“ gerufen – aber Hauptsache in der Früh, Vormittags, zu Mittag und am Abend bitte eine Wurstsemmel und ein Wiener Schnitzerl. Das ist etwas, was ich überhaupt nicht verstehe.

Seit etwa sechs Jahren esse ich von mir aus kein Fleisch mehr. Fisch jedoch in unregelmäßigen Abständen schon (etwa 1-3 Mal im Monat). Ohne Milchprodukte und Eier wäre ich aufgeschmissen. Auf Soja-Milch bekomme ich meistens starke Bauchkrämpfe. Genaugenommen wäre ich also ein „Pescetarier“ – jemand, der auf Fleisch von gleichwarmen Tieren verzichtet.
Wenn ich Eier, Fisch, Fleisch, Gemüse usw. esse, dann stelle ich mir die Fische in ihren Gewässern, die Kühe auf ihren Feldern oder ggf. auch die Hühner in ihren dreckigen überfüllten Massenproduktionshallen vor. Vielleicht denkt jetzt der eine oder andre, dass wäre widerlich oder würde den Appetit verderben. Widerlich sind die Lebensumstände vieler Tiere, die nur Leben dürfen, um mit Profit geschlachtet zu werden wirklich. Zum Appetit: wer diese Vorstellung beim Essen bildlich nicht verkraftet, obwohl täglich das TK-Hähnchen vom Aldi am Tisch liegt, der sollte meiner Meinung nach seinen Fleischkonsum komplett überdenken.

Häufig enden dann Diskussionen im Streit oder mit gegenseitiger Ablehnung. Es wird darüber gestritten, ob der Fleischkonsum komplett einzustellen wäre oder dass es keine guten Alternativen gäbe bzw. Tofu oder andere „Ersatzprodukte“  nicht gut schmecken würden. Ich persönlich finde nicht, dass der Fleischkonsum komplett abgestellt werden muss oder sollte. Abgesehen davon, dass man in einer Diskussion mit überzeugten Fleischessern mit dieser Einstellung sowieso weniger als Nichts bewirken wird. Dringend ändern muss sich jedoch der Umgang damit. Diese Selbstverständlichkeit, mit der Fleisch konsumiert wird. Die Abstraktion.

Manchmal frage ich mich, wie die Menschen reagieren würden, wenn sie in den Supermarkt kämen und dort anstatt der abgefüllten Milch und den verpackten Fleischstücken Kühe stünden. Nicht, dass ich es realisiert sehen wollen würde. Höchstens die Mimiken der Konsumenten.

Konsument zur Frau an der Theke: „Haben Sie heute kein Fleisch geliefert bekommen?“
Thekenfrau: „Doch, schauen Sie hinter Sich. Sie sind der Erste Kunde heute. Welche Kuh sollen wir für Sie schlachten?“

Oder:

Konsument: „Keine Milch mehr da?“
Verkäuferin: „Natürlich! Gleich da hinten steht Martha aus der Region. Die Anleitung zum Melken befindet sich daneben.“

Wie geht ihr mit dem Thema um?
Habt ihr euch darüber Gedanken gemacht, oder ist es euch eigentlich egal?
Seid ihr bei euren Einstellungen radikal, oder hört ihr den Argumenten anderer Menschen zu?
Wie oft esst ihr Fleisch oder Fisch am Tag/in der Woche/im Monat und achtet ihr dabei auf die Herkunft bzw. Lebensbedingungen der Tiere?

 

Dieser Beitrag wurde am 21. Juni 2015 um 22:47 aktualisiert

Melanie

Farben, die sich zu Bildern fügen - das ist meine Leidschaft. Illustration, Malerei oder Fotografie, aber auch die Natur, Bücher und Tee gehören zu den Dingen, die mich bewegen.

34 Comments

  1. Hm. Schweres Thema. Ich hab mal versucht, komplett auf Fleisch zu verzichten. Das war damals, als das mit BSE aktuell war. Geschafft habe ich es leider nicht. Trotzdem kann ich sehr gut längere Zeit ohne Fleisch auskommen. Oft ist es so, dass ich mir beim Essen plötzlich vorstelle, dass ich da gerade ein totes Lebewesen esse! Das verdirbt mir den Appetit und ich verzichte auf das Stück Fleisch. Besonders eklig finde ich Hackfleisch. Das esse ich fast gar nicht. Ich beschränke mich auf Geflügel, wenn ich Fleisch esse. Fisch esse ich gar nicht. Jedoch hat das nicht damit zu tun, dass es Lebewesen sind. Mir schmeckts einfach nicht. Genau wie Eier. Ab und zu etwas Rührei ist okay.

    Damals hat meine Oma geschimpft, wenn mein Bruder und ich ihren Nudelauflauf ohne Schinken essen wollten. Gut, sie hat den Krieg miterlebt und damals wäre man sicher froh über so ein Essen gewesen. Dennoch verstehe ich nicht, wieso Fleischesser nicht einfach akzeptieren, dass es eben auch Vegetarier gibt. Ein Freund von mir ist sein ganzes Leben lang schon Vegetarier! Klar wird er schonmal aufgezogen, aber er macht dann auch mit und lacht drüber.

    Dein fiktives Supermarkt-Gespräch find ich super! Die Vorstellung lässt mich schon schmunzeln. ;)

    • Mehr gegenseitige Akzeptanz wäre bestimmt nicht verkehrt.

      Früher war es nochmal anders. Ich glaube man hat sich über alles gefreut. Egal ob Fleisch oder etwas anderes. Fleisch hat einfach nochmal zusätzliche Energie bedeutet und war wie Eier eine wichtige Eiweißquelle.

  2. Ich finde es ist ein schwieriges aber durchaus interessantes Thema und ich versuche alle Meinungen dazu zuverstehen und akzeptieren.

    Ich persönlich esse Fleisch, nicht über die Maßen viel aber ab und an.
    Mir persönlich schmeckt es einfach gut und ich halte es für menschlich Fleisch zu essen. Wir werfen keinem Löwen vor Tier zu reissen. Wir erziehen keine Katze (und können es auch gar nicht) keine Mäuse zu jagen… Und so ist der Mensch eben auch ein Allesfresser. Aber eben einer mit Bewusstsein. Fleisch essen als solches halte ich nicht für das Problem nur eben, dass es nicht bewusst gemacht wird. Wer bewusst isst, isst in Maßen, achtet auf die Herkunft und geht nicht verschwenderisch und selbstverständlich mit der Nahrung um.
    Für mich ist es Wichtig nichts aus Massentierhaltung oder Legebatterien etc. zu essen, insoweit es mir möglich ist achte ich sehr darauf.

    Ich fand deinen Artikel sehr anregend und interessant.
    Folge deinem Blog jetzt via Bloglovin‘ und bin gespannt auf weitere brisante Themen :nod:

    • Ja, die bewusste Entscheidung dafür oder dagegen ist etwas, das den Menschen auszeichnet. Und eben auch der bewusste Umgang mit eigentlich allen Lebensmitteln.

      Es freut mich, dass der Artikel dich angeregt hat über deine Position zu diesem Thema nachzudenken! Und sehr freue ich mich auch, dass du mir folgst :blush:

  3. Ich esse Fleisch und ich tu es auch gern, einfach weil es mir schmeckt. Aber ich habe Respekt vor dem Essen auf meinem Teller und bin mir bestens bewusst, wo es herstammt. Ich finde das sehr wichtig, dieses Bewusstsein beim Essen zu haben und darum finde ich auch, das mehr Aufklärung betrieben werden sollte. Ich kann nur mit dem Kopf schütteln, wenn Menschen glauben die Milch käme aus dem Supermarkt oder hey, wenn sie sogar schon wissen, dass es von einer Kuh stammt, dann glauben, es würde noch mit der Hand gemolken.
    Ich glaube, wenn das Bewusstsein über die Herkunft von Lebensmitteln gestärkt würde, dann würden viele Menschen auch anders essen und es würde lang nicht so viel verschwendet und weggeworfen werden…
    Meine beste Freundin ist übrigens Vegetarierin und auch wenn ich nie so essen wollen würde wie sie (und andersrum genauso ;) ) kommen wir bestens mit unseren Standpunkten aus :nod:

    • Ich bin auch froh, dass ich in meinem Freundeskreis einerseits viele Vegetarier habe oder sehr verständnisvolle Mitmenschen.

  4. Ich selbst esse so gut wie kein Fleisch. Aber ob man Fleisch isst oder nicht, ist jedem selbst überlassen, viel wichtiger ist meiner Meinung nach, woher es kommt. Sprich, nicht aus Massentierhaltung o. Ä., es sollte ein möglichst schönes Leben gehabt haben. Und am besten natürlich aus dem eigenen Land/Region kommen…

    • Da kann ich dir soweit nur recht geben :) Wobei ich dem täglichen Fleischkonsum schon sehr kritisch gegenüberstehe.

  5. Ja, das Thema beschäftigt mich auch oft. Ich bin keine überzeugte Vegetarierin. ABER ich esse sogut wie NIE Fleich. Fisch ebenso wenig, weil es mir nicht schmeckt und mich anwidert. Und eigentlich finde ich gut, dass das so ist. Der Konflikt, den du im Text beschreibst, ergibt sich dadurch bei mir gar nicht, weil ich nie mit Fleisch in Berührung komme. Klar in der Familie wird schon oft Fleisch gegessen, aber wir kaufen nur beim Dorfschlachter aus der Region, eben so das man es nachverfolgen kann. Keine Massentierhaltung etc. Diskussionen der Art regen mich meistens auf, weil ich eigentlich beide Lebensweisen akzeptiere und verstehen kann. Aber die intoleranten Haltungen der Extremen „Ablehner“ und „Befürworter“ finde ich unfassbar. Da werd ich dann schon beim Zuhören aggressiv…
    Soviel dazu.

  6. Schwieriges Thema, das ich für mich selber nicht ganz gelöst habe. Daher meide ich Diskussionen darüber, besonders mit Ernährungsextremisten beider Seiten.

    Ich habe ein Jahr vegetarisch, danach fast ein Jahr vegan gelebt. Nur um wieder zurückzukehren zum Fleischessen – aber das nur in Maßen. Ich esse 1x die Woche Fleisch, meist Huhn und dann aus der Region, und 1x die Woche Fisch. Ansonsten esse ich viel Brot, Knäckebrot, Käse und vegetarische Aufstriche, Nudeln, Reis, Obst und Gemüse. Wenn ich wider meiner Regel, 1x die Woche Fleisch zu essen doch Appetit auf sowas wie Wurst, Schnitzel etc. habe, greife ich zu vegetarischen oder veganen Ersatzprodukten.

    Ich werde mich nicht schuldig fühlen, dass ich versuche, mich gesund zu ernähren, weil ich seit ein paar Jahren ein ziemlich schlechtes Immunsystem habe. Fleisch und Fisch gehört für mich dazu. Ich finde den Gedanken aber, wie in meiner Familie damals, JEDEN TAG Fleisch zu essen recht obzön. Es ist ungesund und teuer und eine gedankliche Erkrankung einer Wohlstandsgesellschaft.

    Insgesamt betrachtet würde ich gerne auf vegan umsteigen, weil ich vegetarisch für halbherzig halte. Aber aufgrund der Aussagen mehrerer Ärzte in den vergangenen Jahren tue ich das eben nicht.

    Ach ja, das ist alles kompliziert :annoyed:

    • Ich habe direkt bei der Umstellung auch ziemliche Probleme mit meinen Immunsystem gehabt, war aber auch psychisch aus anderen Gründen recht angeschlagen.
      Bei mir hängt das Immunsystem sowieso generell mehr mit meiner psychischen Verfassung zusammen, als mit meiner Ernährung (so gefühlt *g*).

      Ich finde es gut, wenn man einen bewussten Umgang mit seiner Ernährung hat, so wie du schreibst. Vielleicht findest du ja auch einen Weg für dich, ohne dabei krank zu werden.
      Ich kenne viele Vegetarier, die ein bombiges Immunsystem haben. Ist einfach sehr individuell.

  7. Danke. Ach, ich hab sie gern eingebunden.. Muss ich jetzt wohl auch drauf verzichten …

    Ich find es schwierig, mich mit dem Thema Vegetarismus auseinander zu setzen. Einerseits ja, da hast du recht. Man verdrängt es einfach, unter welchen Bedingungen die Tiere leben. Ich esse auch nicht sonderlich viel Fleisch, ganz einfach, weil mir das meiste nicht schmeckt. Zubereiten kann ich sowas auch nicht. Ich ekel mich vor rohem Fleisch.
    2 mal in der Woche gibt es das höchstens bei mir (aber nur von anderen zubereitet)
    Sonntag gibt es immer Kaninchen – Familienessen. Vom Bauernhof meiner Großeltern. Da weiß ich, dass es den Tieren gut ging.
    Ganz verzichten möchte und kann ich aber nicht auf Fleisch. Ab und zu esse ich gern ein Hähnchen oder ein Schnitzel.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine vegetarische Ernährungsweise einem ohnehin schon untergewichteten Körper zugute kommt oder?
    Alles ein bisschen schwierig …

    • Also mit dem Gewicht hat die vegetarische Ernährungsweise nichts zu tun. Zumindest hab ich noch niemanden gesehen, der jetzt deshalb ab oder zugenommen hätte :)
      Man isst halt dann mehr Kohlehydrate (weniger optimal) bzw. pflanzliche Eiweiße.

  8. Also das Bild zu diesem thema ist echt krass. Ich bin eigentlich ziemlich offen für dieses Thema, aber irgendwie komm ich jetzt ins grübeln. Ich mein: ich liebe Fleisch… Hähnchen und Rind… aber natürlich denke ich auch an das Tier das stirbt. Aber wenn ich ehrlich bin sehe ich es so: Es stirbt damit ich leben kann.

    Natürlich würde ich auch leben, wenn ich mich vegetarisch ernähren würde, aber.. naja… ich esse es einfach viel zu gern um darauf verzichten zu müssen. Ich weiß das es hart ist, aber so sehe ich halt den Lebenskreislauf. >.< Tut mir leid…

    • Also bei mir musst du dich ja nicht entschuldigen. Ich habe mit meinem Artikel auch nicht primär den Fleischkonsum angefechtet, sondern eher den Umgang damit. Also woher kommt es, wie wichtig wir das genommen usw.

  9. Ich bin seit etwas mehr als 12 Jahren Vegetarierin und das ganze war auch irgendwie etwas schwierig für mich.
    Als ich Vegetarier wurde war ich 10 Jahre alt. Wir hatten damals Hasen, keine kleinen Kaninchen sondern richtig große, dicke Hasen und als wir mit denen gespielt haben hat meine Mutter mal scherzhaft gesagt „den essen wir zu Weihnachten“. Wäre natürlich nie passiert, war aber irgendwie ernüchternd. Man betrachtet Fleisch ja schon als etwas abstraktes, das es abgepackt im Supermarkt zu kaufen gibt, nicht als etwas das vorher mal ein lebendes Tier war – wie der Hase mit dem man da gerade spielt.
    Als wir – meine Schwester und ich – uns daraufhin entschlossen kein Fleisch mehr zu essen war das für alle irgendwie Ausnahmezustand. Meine Oma hat uns ständig zu irgendwelchen Ärzten geschickt, wir wurden andauernd untersucht, Blut abgenommen usw, alle redeten sich ein, dass das doch nicht gesund sein könnte, besonders für Kinder nicht und die Panik war groß. Und uns fehlte – oh Wunder – nichts. Alle tuen so als würde man auf etwas lebensnotwendiges verzichten und gehen davon aus diese Ernährung würde einen kränklich und schwach machen. Witzig ist hier, dass das Geschrei der Leute, die sich damit absolut garnicht befasst haben meistens am größten ist. ;) Die Nährstoffe die wir über Fleisch zu uns nehmen kommen schließlich ursprünglich auch mal von Pflanzen. (Die meisten Tiere die man so isst sind schließlich Vegetarier).
    Es scheinen sich einfach viele „Fleischesser“ allein durch die Tatsache dass man Vegetarier ist angegriffen fühlen und reden sich dass daraufhin ohne irgendwelche Informationen darüber schlecht. Vielleicht um den Fleischkonsum vor ihrem Gewissen zu rechtfertigen, ich weiß es nicht.

    Was aber auf jeden Fall auch zu Bedenken ist, ist das Problem das durch Globalisierung in Kombination mit Fleischkonsum entsteht.
    Es ist nämlich in der Regel nicht so, dass die Kühe, die wir hier in Westeuropa essen ihr Leben auf Wiesen verbracht haben, sich von europäischem Gras ernährend. Vielmehr stehen die Kühe in dunklen Ställen und ernähren sich von Tierfutter aus Getreide. Getreide das aus dritte Welt Ländern importiert wird, während sich die Leute dort selbiges – durch die Preiskonkurrenz mit deutlich reicheren Ländern – nicht mehr leisten können.
    16 kg Getreide ergeben 1 kg Rindfleisch.
    Ich will nicht mit erhobenem Zeigefinder tadeln, aber vielleicht sollte man, diese Tatsache im Hinterkopf behaltend mal drüber nachdenken ob „aber es schmeckt mir so gut“ ein so tolles Argument ist. :/

    • Danke für deinen langen und ehrlichen Kommentar. Er war für mich sehr interessant zu lesen. Und mit vielen deiner Argumente hast du absolut recht.

  10. Hi , ich schicke die shirts morgen raus, meine Woche war doch stressiger als ich dachte und somit kam ich noch nicht dazu :)
    Wie gesagt, 2 Shirts wollte ich nicht bearbeiten und mache dann noch Schmuck dazu.
    Zu deinem Artikel: Das Bild ist echt krass, aber dadurch will man auch deinen Artikel lesen :)
    Ich esse Fleisch, aber auch nur so lange wie ich es verdrängen kann was mit den Tieren passiert. Vor ein paar Jahren habe ich mal im Fernseh gesehen wie ein Schwein geschlachtet wird. Daraufhin konnte ich ein Jahr kein Fleisch essen. Danach hat mir aber schon etwas gefehlt und nun esse ich wieder Fleisch, jedoch nicht in Massen

  11. Ja, ich gebe zu, dass ich ab und an Fleisch konsumiere,
    jedoch vor allem Fisch.
    Doch ich finde es einfach grausam,
    wie Tiere in Massentierhaltung gehalten werden.
    Ich fände es gut, wenn weniger Fleisch produziert werden würde. Na und? Dann könnte man eben nicht jeden Tag Fleisch essen und vielleicht wäre das Fleichregal schon um 12 Uhr mittags leer. Doch 1. wäre das gesünder, 2. wäre das besser für die Umwelt, da weniger CO2-Emissionen, 3. müsste man weniger Felder für die Ernährung der Tiere verschwenden und 4. würde es den Tieren einfach besser gehen. Das Fleisch schmeckt irgendwie auch nicht wirklich lecker. Wenn es den Tieren besser gehen würde, würde es auch besser schmecken denke ich. Ich wäre auch bereit, dafür einen höheren Preis zu zahlen. Aber so, wie es jetzt ist, kann es doch nicht weiter gehen! :(

    • Hast du dich schonmal mit Bio-Fleisch befasst? Das kommt meistens aus der Region und wenn man mobil ist, könnte man sich auch die Bauernhöfe anschauen, aus denen Fleisch, Wurst und Milchprodukte stammen.

      Eine Reduktion des Fleischkonsums sollte ein ähnlich hohes Ziel sein, wie die Reduktion der Emmissionen. Aber beides wird immer nur beredet und kaum umgesetzt. Die Leute, die am Hebel sitzen, sind sich selbst zu bequem und die breite Masse läuft mit.

  12. Hallo!!!
    Als erstes möchte ich sagen, dass es mir total gut gefällt wie du deine Worte in den Fotos umgesetzt hast!!!
    In der Schule und auch sonst habe ich schon öfters Diskussionen über Vegetarier-„Fleischfresser“ angehört und zT mitdiskutiert. Eine meiner Freundinnen ist Vegetarierin und da kam dieses Thema hin und wieder zur Sprache. Ich finde, es ist am wichtigsten den anderen zuzuhören und deren Meinung zu respektieren, bzw. niemanden bekehren zu wollen, da jeder für sich selbst entscheiden muss, was er bevorzugt bzw. mit was er leben kann. Ich muss zugeben, dass ich gerne Fleisch esse. Ich weiß auch wie schrecklich mit den Tieren umgegangen wird und finde das überhaupt nicht gut, aber ganz ohne Fleisch könnte ich ehrlich gesagt, glaub ich, nicht. Das liegt aber, denke ich, auch vor allem daran, dass ich es nicht anders kenne bzw. so groß geworden bin. Ich denke, wenn man noch nie Fleisch gegessen hat, dann würde man es auch nicht vermissen. Wir essen allerdings auch nicht ständig Fleisch. Ungefähr 2-3 Mal pro Woche, da achtet meine Mutter schwer drauf, dass es nicht mehr wird.

  13. Ja es war auch lustig, man konnte den Rehen regelrechts das Fell abziehen, wenn man sie gestreichelt hat :3

    Zum Thema kann ich nur sagen, dass ich eigentlich nur Hühnchenfleisch esse, jedenfalls manchmal und auch nur Bio oder direkt vom Bauern.
    Manchmal im Sommer ist es dann vielleicht auch Biogrillfleisch,
    ansonsten finde ich können wir alle gerne mal auf Fleisch verzichten, schadet nicht.

  14. Ein sehr wichtiges und für mich persönlich viel zu selten angesprochenes Thema.

    Ich selbst lebe komplett vegan.
    Ich kann mit der Vorstellung nicht leben einem hilflosen Lebewesen, welches sich nicht wehren kann, das Leben zu nehmen nur um ein Bedürfnis zu stillen was mir von der Gesellschaft eingetrichtert wurde.
    Ein Tier wird gefangen, gezüchtet, auf engstem Raum gehalten, es bekommt Angst, Todesängste, meist stirbt es daran schon, es wird gefüttert mit Scheiße in der auch noch sämtliche Antibiotika drinstecken um dann qualvoll hingerichtet zu werden, damit Manni am Mittag sein Schnitzel bekommt.

    Mir wird übel bei der Vorstellung.
    Warum essen die Leute dann keine behinderten? Babys? Oder alte Menschen mit Demenz?
    Für mich ein guter Vergleich was die Hilflosigkeit und das sich nicht ausdrücken können betrifft.

    Die Gesellschaft trichtert den Menschene in, dass Tiere zum essen da sind. Außer Katzen, Hunde, Hamster und Kaninchen, denn die sind ja zum Kuscheln da.

    Es ist schade, dass so viele Menschen sich damit abfinden, wegschauen oder einfach gar nicht drüber nachdenken.
    Wenn man das Thema anspricht hört man meistens „Ja, ich weiß, das ist total schlimm wie die gehalten werden.“ Und auf die Frage warum sie es dann nicht für sich persönlich ändern kommt „Nee ich könnte das nie“ .
    Und warum nicht? Weil Mensch zu faul ist. Weil Mensch angst vor Veränderungen hat und lieber in seinem gewohnten Trott bleibt den er von den Medien eingetrichtert bekommt.

    Ich bin keine militante vegane Ökoolle, aber ich finde dieses Thema so unfassbar wichtig…
    Und jeder Mensch der sagt er liebe Tiere, lügt wenn er sie trotzdem isst.
    Denn Lebewesen die man liebt will man nicht verletzen.

    LG
    Sonja

    • Dein Vergleich zu behinderten Menschen, Babies oder alten Menschen ist freilich ziemlich heftig – aber kann so stehen gelassen werden. Ich finde, es trifft den Nagel auf den Kopf. Wobei für mich auch viel damit zusammenhängt, dass mit den Tieren so extrem schlecht umgegangen wird und dass praktisch kein Bezug mehr zum Essen besteht, das am Teller landet.

      • Ja das stimmt.
        Ich habe irgendwann mal einen Ausschnitt im TV gesehen, bei dem Kinder gefragt werden wo ihr Essen herkommt…es war erschreckend. Fischstäbchen gibt es so im Meer, eine beliebte Antwort war auch „Mc Donalds“ oder „Kühlschrank“.

        Es ist einfach selbstverständlich, dass immer was da ist und man sich keine Gedanken macht was es ist, woher es kommt und wie es dazu kam.

        Bei mir läuft das vegan sein auch hauptsächlich über die Gefühlsebene, jedoch kommen mit der Zeit immer mehr Dinge dazu die einen noch bestärken in der Einstellung. Meist sind es Leute die halt wirklich nicht nachdenken woher ihr Essen kommt und einfach immer mehr und immer konsumieren.

        Abgesehen davon hat die komplette Fleischindustrie ja auch Einfluss auf das Klima, die Umwelt. Es hängt da so viel dran, dass ich es einfach nicht nachvollziehen kann wie man NICHT darüber nachdenken kann. Aber das geht wahrscheinlich jedem so der sich Gedanken über das Thema macht!

  15. Toller Artikel. :nod: Gerade derzeit ist das Thema für mich wieder total aktuell. Ich habe in der letzten Woche mehrmals im Restaurant meines Arbeitgebers ausgeholfen, zweimal davon bei größeren Events am Buffet, wo natürlich das Meiste/“Wichtigste“ aus tierischen Körperteilen besteht. Selber bin ich ja Vegetarierin (eine, die auf tierisches Körpergewebe, aber nicht auf Ei und Milch/ovo-lacto) – deswegen ist das Thema für mich jeden Tag eine echte Herausforderung, auch deswegen, weil ich in der Küche arbeite. Ich komme täglich mit Fleisch in verschiedenen Zuständen der Verarbeitung in Berührung – zum Glück hier alles Bio/demeter und regional -, sodass ich um die Frage nicht umhin komme, wo man auf Fleisch eben nicht verzichten kann. In den letzten Wochen habe ich zum Beispiel gelernt, dass Fleisch nicht einfach nur Fleisch ist, sondern dass es in der Küche im Wesentlichen um Textur und Aroma geht, dass Fleisch wirklich sehr sehr viele verschiedene Verarbeitungsmöglichkeiten zulässt und damit auch eine immense Palette an Ergebnissen liefert. Fast noch interessanter die Frage: Kann man auf anderen Wegen mit ähnlichem Materialeinsatz ein gleichwertiges Ergebnisspektrum erreichen und vor allem: Wie weit sind diese Wege bereits erforscht? Das einstige Wundermittel Soja ist ja mittlerweile schon wieder fast vom Tapet, aber braucht es denn diese „Ersatzstoffe“?
    Ich denke, dass das an sich schon wunderbare Lebensmittel sind, aber warum sind diese Dinge hier nur der „Ersatz“ fürs Kotelett und werden kaum ernst genommen? Mittlerweile bin ich fast schon vom Glauben an das Unwissen des Bildungsburgertums in Bezug auf die Herkunft tierischer Lebensmittel abgefallen. Ich bin versucht zu glauben, dass das Problem nicht der Fleischkonsum ist, sondern, dass wir die Möglichkeiten unserer Wahrnehmung nicht einmal im Ansatz ausnutzen. Schmecken können hat wirklich etwas mit Wissen zu tun und dabei geht es kaum um theoretisches Wissen. Wenn du nicht weißt, wie ein Bergwald riecht und eine Sommerwiese, dann schmeckt jeder Honig gleich für dich. Wenn du nicht weißt, in welchen Umständen Himbeeren normalerweise wachsen, wird es dir schwerfallen, nachzuvollziehen, dass synthetisches Himbeeraroma nur die 18 angenehmen Prozent der echten Himbeeraromen sind – und dass es deswegen als künstlich empfunden wird.
    Wer schmecken kann, der wird kein Aldi-Schnitzel essen. In der Tat entspricht es meiner Erfahrung zumindest im Bezug auf Gemüse, dass die Dinge, die ich wachsen sehen habe, mir wesentlich besser schmecken, als alles, was ich gekauft habe.

    Oh je… an diesem Roman merkt man es schon: Das Thema rumort in mir. Derzeit, gerade im Restaurant, hält man mir wirklich die merkwürdigsten Lebensmittel unter die Nase, an denen ich meist nur rieche. Ab und zu breche ich mit meiner Verzicht-Regel, um zu lernen. Heute zum ersten Mal ein kleines Stückchen Roast Beef, sehr sehr fein – aber ehrlich gesagt war das Zwiebelconfit, das die Beilage dazu darstellte, um Längen genialer.

    Und dann führe ich mir immer wieder vor Augen, dass Fleisch, vor allem Muskelfleisch, ja immer Kraft ist. Dass es jetzt momentan leicht ist, darauf zu verzichten, weil genug anderes da ist. Aber wenn man an die Großeltern und die Zeit nach dem Krieg denkt, dann kommt man nicht umhin, dass man vielleicht nicht immer den Luxus haben wird, verzichten zu können.
    Für mich ist es wirklich nicht einfach, da ein klares Ja oder ein klares Nein auszusprechen.

    In diesem Sinne eine gute Nacht und grüne Träume. :blatt:

    • Danke für deine vielen Einblicke. Es ist total interessant zu lesen, was für unterschiedliche Gedanken es zu dem Thema gibt.

      Gerade deine Argumente zum Geschmack und der Abstumpfung vieler in diesem Bereich kann ich nur zustimmen. :blatt:

  16. Ich selbst habe bis vor einigen Monaten noch täglich Fleisch gegessen, bis ein Seminar zum Thema Konsum irgeendwie alles änderte. Nicht, dass ich dort ernsthaft neue Dinge erfahren hätte, aber es hat mir die Dinge nochmal stärker ins Bewusstsein gerufen und so habe ich mir dann gesagt „wenn nicht jetzt, wann dann?“ und habe meine Ernährung umgestellt. Komplett ohne Fleisch lebe ich zwar immernoch nicht, aber das beschränkt sich inzwischen wirklich auf wenige Male im Monat + max. einmal in der Woche Fisch. Damit habe ich selbst ein besseres Gefühl. Man mag das nun inkonsequent finden, aber es schmeckt mir nun mal nach wie vor und wichtig finde ich nur, dass man sich seinen Konsum bewusst macht und nicht blind alles in sich hinein schlingt, weil es eben gut schmeckt oder warum auch immer.
    Es fehlt eben an dem Bewusstsein woher die Dinge kommen und das bezieht sich gar nicht mal nur auf tierische Produkte. Man könnte nun auch direkt bei Kaffee, Schokolade und ähnlichem weiter machen. In sämtlichen Bereichen gibt es Kinderarbeit oder auch „normale“, aber völlig unterbezahlte Arbeit.

    • Es stimmt – oft ignoriert man gewisse Themen jahrelang sehr erfolgreich und dann reicht eine kleine Wiederholung und schon macht es klick und man schießt sich darauf ein.

      Das mit dem Bewusstsein ist einfach ein riesen Punkt. Ja.

  17. ich finde es großartig, dass du hier mit soviel toleranz darüber schreibst, denn genau das ist es, was an dieser art diskussionen so schlimm ist. es gibt in dem sinn kein richtig und kein falsch, nur verschiedene meinungen. bewusstsein finde ich auch sehr wichtig. und die sache mit der abstraktion ist auf jeden fall ein spannender punkt. in meinem ersten semester an der uni hab ich mal einen text gelesen, ich weiß gar nicht mehr, was die quintessenz daraus war, aber jedenfalls ging es um den ‚brühwürfel‘, der bildhaft für die abstraktion aller dinge steht, durch die industrielle revolution ausgelöst, und dass man kein verhältnis mehr hat zu den dingen und prozessen, die dahinter stehen.

  18. Bin auch seit fast 2 Jahren Veggie und esse ab und zu Fisch. Überlege mir auch gerade, mich komplett vegan zu ernähren, weil ich sowieso kaum Ei und Milch esse.
    Ich glaube, das größte Problem ist, dass wir Fleisch einfach nicht BEWUSST konsumieren. Wir machen uns keine Gedanken darüber, woher das, was auf unserem Teller ist, herkommt, von welchem Tier, wie es gelebt hat. Selbst wenn uns jemand darauf hinweist, dass das Hühnchen da aus einem Käfighaltung unter schlimmsten Umständen mit Hormonen und Antibiotika gemästet wurde, dann wahrscheinlich halblebendig war, als aufgehängt wurde, um die Haut abzuziehen und wahrscheinlich in Fäkalienwasser geschwommen ist, bevor es schockgefrostet in unseren Kühltruhen handelte…. sagen die meisten dann trotzdem: Ich kann einfach nicht ohne Fleisch. Oder: Ist mir egal. Ist doch eh schon tot. Machen sowieso ALLE.

    Wie bezeichnet man das? Ignoranz. Arroganz. Vielleicht zu krass es so zu sagen, aber ich finde es ist falsch, die Augen vor der Realität zu verschließen. Stattdessen, um sich das Leben einfacher zu machen, nicht über sein Handeln und dessen Folgen nachdenken zu müssen, nimmt man eine Alles-Egal-„Die anderen machens doch auch“-Haltung an.

  19. Also ich bin seit einigen Jahren Vegetarierin und kann mir nicht vorstellen, jemals anders zu leben. Zwar ernähre ich mich nicht vegan, aber verzichte ganz bewusst auf Fleisch, Fisch, tierische Nebenerzeugnisse (Gelatine, Fischöl etc.), esse keinen Honig und keine Milchprodukte und meide ebenfalls Leder und Wolle von Tieren. Und ganz ehrlich: Es ist einfach! Es fühlt sich gut an und macht mich stärker.

    Eier esse ich ab und zu, aber nur die freiwillig gelegten von den Legehennen, die wir aus der Massentierhaltung geholt haben, um ihnen bei uns ein (nicht artgerechtes, aber immerhin…) besseres Leben zu ermöglichen.

    ABER ich gehöre trotzdem nicht zu den militanten Weltrettern, die den ganzen Tag herumkritisieren. Nein, im Prinzip habe ich auch nichts gegen Menschen, die Fleisch essen. Und jetzt komme ich zum eigentlichen Punkt. Dem BEWUSSTEN Fleischkonsum (nicht nur Fleisch, auch alle anderen tierischen Produkte).

    Wir Menschen sind von Natur aus Omnivore, sprich Allesesser. Wir können, müssen aber nicht. Die Nahrungskette von Mutter Natur hat eine klare Regel: Wer etwas essen möchte, muss es sich selbst beschaffen. So ist es im gesamten Reich der Säugetiere (ja, dazu zählt auch die menschliche Rasse). Mit wenigen Ausnahmen der Rudeltiere (Löwen, Wölfe, etc.), die in der Gruppe jagen und anschließend verzehren.

    Was ich damit sagen will? Jeder, der ein Tier essen möchte, muss es selbst erjagen, töten und zubereiten. Ich persönlich kann das nicht. Ich kann keine Tiere töten, also ist die logische Schlussfolgerung daraus, dass ich es auch nicht essen kann.

    Nur der ignorante Mensch nimmt sich das Recht heraus, andere Lebewesen gegen ihren Willen in schrecklichen Zuständen zu halten, sie unnatürlich vermehren zu lassen und sie anschließend grausam abzuschlachten, nur damit sich die Taschen mit Geld füllen und andere hungrige (oder eben nicht hungrige, sondern nur gierige) Mäuler damit zu stopfen. Das ist unnatürlich und pervers. Aber leider der grausame Alltag. Schade!

    Würde jeder Mensch so ein Bewusstsein wie manch Vegetarier oder Veganer besitzen, gäbe es heute keine quälerischen Massentierhaltungen.

    Nur leider redet man bei solch einem Thema gegen eine schwarze Wand.

    Und der tierische Aspekt ist leider noch der allerkleinste. Viel schlimmer sind doch die Folgen der Massentierhaltung, die jedem Menschen eigentlich bewusst sein sollten. Welthunger, CO2-Ausstoß, Methangas, Regenwaldsterben… die Liste könnte beliebig erweitert werden.

    Es ist erschreckend, wie wenig Menschen die wirklichen Fakten dieser Grausamkeit kennen. Noch schlimmer ist es, wie viele Menschen es gibt, die davor einfach ihre Augen verschließen. Warum?

    Was hat die Erde uns Menschen getan, dass wir so mit ihr umgehen?

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